Lass dich von uns beraten: +496222990220
Montag - Freitag: 8.00 – 17.00 Uhr
.

Herbstgrasmilben


In hohen, trockenen Gräsern versteckt sich insbesondere im Spätsommer und Herbst eine Gefahr für Hunde – die Herbstgrasmilbe.

Wie gefährlich sind Herbstgrasmilben?

Die gute Nachricht zuerst: Im Gegensatz zu Zecken und Mücken übertragen die spinnenartigen Milben Neotrombicula autumnalis nach aktuellem Kenntnisstand keine Krankheiten. Außerdem sind sie nicht wie Flöhe oder andere Milbenarten, z.B. Pelzmilben, von Tier zu Tier oder gar zum Menschen übertragbar und auch auf dem Tier selbst erfolgt der Befall nur lokal, meist im Pfoten-, Bauch- oder Halsbereich.
Die schlechte Nachricht ist allerdings ist, dass die Larvenbisse der Herbstgrasmilben starken Juckreiz, Pusteln und allergische Reaktionen auslösen können.

Wie erkennt man einen Herbstgrasmilbenbefall?

Ausgewachsene Herbstgrasmilben lassen sich mit bloßem Auge an ihrer knallroten Farbe erkennen. Am besten sind sie auf weißem Hintergrund zu sehen, aber auch wenn auf einem schwarzen Hund sich plötzlich rote Punkte bewegen ist das schon ein ziemlich sicherer Hinweis auf Herbstgrasmilben.
Die eigentlichen Übeltäter - die Larven der Herbstgrasmilbe – sind im Anfangsstadium ihrer Entwicklung leider nur unter dem Mikroskop sichtbar. Oft wird der Befall also erst erkannt, wenn sich die Larven bereits an ihrem Wirt vollgesaugt haben. In etwa einer Woche verdreifachen sie ihre Größe und sind dann als eine Häufung orangeroter Pünktchen gut zu erkennen. Beliebte Einstichstellen der Herbstgrasmilben bei Hunden sind zwischen den Zehen, am Bauch oder im Hals- und Kinnbereich.

Was kann man als Hundebesitzer bei einem Herbstgrasmilbenbefall tun?

Herbstgrasmilben lassen sich zum Glück sehr einfach entfernen, oft hilft es schon, die kritischen Stellen nach jedem Spaziergang gut mit Wasser abzuspülen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte dabei auf den Gebrauch pH-neutraler Seife oder aber eines pflegenden Niemöl-Shampoos nicht verzichten. So wird das Öl des Niembaumsamens in der traditionellen indischen Medizin bereits seit Jahrhunderten gegen Milben und andere Parasiten angewendet. Falls bereits Stichwunden vorhanden sind, müssen diese natürlich desinfiziert werden, z.B. mit 70%igem Alkohol. Zur unterstützenden Anwendung bei Juckreiz und Stärkung der beanspruchten Haut empfiehlt sich die Anwendung eines Hautpflegemittels mit Niemöl und Lebermoosextrakt. So erweitert Lebermoosextrakt als natürliches Pflegemittel das Wirkungsspektrum des Niemöl, da Lebermoose im Laufe ihrer rund 400 Millionen Jahre andauernden Evolution hervorragende Abwehrstoffe gegen Bakterien entwickelten haben.

Kann man einem Befall mit Herbstgrasmilben bei Hunden vorbeugen?

Ja. Auch wenn sie überall in der Natur und schlimmstenfalls sogar im eigenen Garten vorkommen können, lässt sich einiges zur Vorbeugung gegen einen Befall mit Herbstmilben tun:

  • hohe und trockene Gräser meiden
  • den Rasen im eigenen Garten kurz halten und nach Möglichkeit regelmäßig befeuchten
  • vor dem Gassigang ein natürliches Repellent auf Haut und Fell auftragen
  • nach jedem Gassigang den Bauch und die Pfoten gründlich abspülen
  • Stich- bzw. Bisswunden ggf. sofort desinfizieren
  • Regelmäßig natürliche Pflegemittel mit Lebermoosextrakt und Niemöl für die Stärkung von Haut und Fell verwenden

© Copyright 2020 – Urheberrechtshinweis
Alle Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Bitte fragen Sie uns, falls Sie die Inhalte dieses Internetangebotes verwenden möchten.
Dalmantiner vor herbstlichem Hintergrund

Schonende und vegane Hautpflegeprodukte für deinen Hund

Lebermoos & Niem für Hunde (500 ml)
Größe: 500 ml

Inhalt: 0.5 Liter (37,80 €* / 1 Liter)

18,90 €*

Niemöl-Shampoo für Hunde (500 ml)
Größe: 500 ml

Inhalt: 0.5 Liter (29,80 €* / 1 Liter)

14,90 €*

Mückenmilch für Hunde (250 ml)

Inhalt: 0.25 Liter (von 39,60 €* / 1 Liter)

9,90 € - 14,90 €*